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Am 26.10.2009 sprach der Biologe Dr. Bruno Hügel in Eichstätt zum Thema „Die dunklen Seite der grünen Gentechnik“

Zunächst stellte Dr. Hügel anschaulich die weiße Gentechnik zur Gewinnung von Humaninsulin dar; sie sei scharf zu trennen von der umstrittenen grünen Gentechnik. – Bei der grünen Gentechnik handelt es sich um gentechnisch manipulierte Organismen, die in der Natur freigesetzt werden. So können durch Pollenflug gentechnisch veränderte Maispflanzen die so veränderten Gene verbreitet werden, woraus sich erhebliche Probleme ergeben: Honig, der so veränderte Pollen enthält, darf nicht verkauft werden.

 

Erschreckend sind die Auswirkungen auf Fruchtbarkeit und Organschäden bei Versuchstieren. In Hessen traten bei den mit Gen-Mais gefütterten Kühen Ödeme, verminderte Fruchtbarkeit und erhöhte Sterblichkeit auf. – In den USA war in den 1990er Jahren gentechnisch veränderte Nahrung auf dem Markt, was zunehmend zu Allergien und anderen gesundheitlichen Problemen führte. Im Hin und Her der Argumente gehe es um gigantische machtpolitische Interessen. So ist der deutsche Botschafter Scharloth von US- Präsident Obama „einbestellt“ worden, nachdem unsere Bundesregierung den Anbau von genmanipuliertem Mais verboten hatte. – Dr. Hügel brachte auch die Worte unseres Papstes Benedikt XVI. in seiner Karfreitags-Meditation 2006, als er davor warnte, die Grundstruktur des Lebens, wie Gott sie gewollt und geplant habe, zu verändern.

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