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Auferstehung

Tatsachen:

Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist das größte Wunder. Sie ist die Mitte des christlichen Glaubens. Obwohl viele Menschen die Botschaft des Neuen Testamentes kennen, wollen sie weder an die leibhafte Auferstehung Jesu Christi noch an unsere zukünftige Auferstehung glauben. Vielmehr wird versucht, die Auferstehung symbolisch zu deuten oder durch seltsame Erklärungsmodelle zu leugnen.

Was ist davon zu halten ?

Jesus Christus ist wirklich und wahrhaft mit Leib und Seele von den Toten auferstanden und er möchte, dass auch wir diesen Weg gehen. Nach der zweiten Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten und bei der Auferweckung der Toten werden alle menschlichen Seelen einen verklärten Leib erhalten. Die Seelen, die im ewigen Paradies sein werden, erhalten einen wunderschönen Leib. Die Seelen, die in der ewigen Hölle sein werden, erhalten einen hässlichen Leib. Wer diese Wahrheiten nicht glauben will oder sogar leugnet, lehnt damit Grundwahrheiten unseres heiligen Glaubens ab.

ARGUMENTATIONSHILFEN:

Wie lässt sich das leere Grab erklären ?

  • Durch einen Diebstahl ? Die Feinde Jesu erklärten damals, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen. Wie hätten aber die im Glauben wankend gewordenen und eingeschüchterten Jünger den Mut zu einer solchen Tat aufgebracht ? Außerdem ließen doch die Juden das Grab Jesu beaufsichtigen und sichern ! Und wie könnte man es verstehen, dass die Jünger ihr ganzes Leben bis zum Martertod auf einen solchen Betrug aufbauten ? Nein, die Annahme eines Diebstahles ist eine schlechte Erklärung.
  • Durch ein Erdbeben ? In späterer Zeit versuchte man auch, das am Karfreitag erwähnte Erdbeben (Mt 27,51) erwähnte Erdbeben als Erklärung zu nennen. Der Leichnam sei dabei in eine Felsspalte gefallen. Nun, man hätte solch eine Veränderung am Grab wohl bemerkt und sicher nicht unterlassen, sorgfältig nach dem Leichnam zu suchen. Es müsste sich zudem um ein sehr höfliches Erdbeben gehandelt haben, da es die Tücher, vom Schweißtuch entfernt, fein zusammenlegte (vgl. Joh 20,5). Auch die Annahme eines Erdbebens wäre also eine schlechte Erklärung für das leere Grab.

Wie lassen sich die Erscheinungen Jesu erklären ?

  • Durch Sinnestäuschungen oder Wahnvorstellungen der Jünger ? Nein ! Die Jünger waren doch einfache, rauhe Menschen, die ein hartes, gesundes Leben im Freien führten, aber keine Phantasten. Sie waren eher kleingläubig, jedenfalls sehr kritisch und nüchtern und sie blieben es auch, als sie die Nachricht von einer Auferstehung hörten (vgl. Lk 24,25)
  • Durch Leichtgläubigkeit der Jünger ? Nein ! Denn die Jünger kamen doch sehr schwer zum Glauben: Maria Magdalena nimmt erst an, man habe den Leichnam fortgenommen (vgl. Joh 20,13), die Apostel halten den Bericht für Weibergeschwätz (vgl. Lk 24,11) und Thomas zweifelt bis zuletzt, bis auch er Jesus berühren kann (vgl. Joh 20,25).

Wie lässt sich die Umwandlung der Jünger erklären ?

  • Aufgrund ihrer Einbildung ? Nein, nur der auferstandene und lebendige Christus konnte Kleinbauern zu Missionaren, Fischer zu glänzenden Rednern, Zöllner zu Schriftstellern oder furchtsame Gemüter zu Helden machen.
  • Aufgrund eines Betrugs ? Nein, so erklärt sich sicher nicht die Umwandlung des Christenverfolgers Saulus (vgl. Apg 22,3-4) zum heiligen Völkerapostel Paulus. Das Damaskuserlebnis (vgl. Apg 26,12ff) setzt nicht einen Betrug voraus, sondern einen lebendigen Christus, der den Tod besiegt hat und die Macht hat, die Herzen der Menschen zu verändern.
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