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Die kirchliche Lehre von den Letzten Dingen

Was geschieht bei unserem Tod ?

Die unsterbliche Seele trennt sich vom Körper, der mit der Zeit zu Staub zerfällt. Die Seele kommt vor das `Besondere Gericht´ Gottes und muss Rechenschaft über sich selbst ablegen. Jesus Christus wird uns richten über das Gute und Böse, das wir im Leben begangen haben, sowie über unsere Gedanken und Unterlassungen (vgl. Hebr 9, 27; Sir 11, 26; Röm 14, 12).

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Regeln für den geistlichen Kampf gegen die Mächte der Finsternis

-         Vertraue dich ganz Gott an: glaube an ihn, hoffe auf ihn und liebe ihn mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.

-         Sei sehr hellhörig für alles, was dich vom rechten Weg zu Gott abzubringen versucht und bete viel zum Heiligen Geist, damit du die Geister unterscheiden lernst.

-         Nimm all das an und halte es für wahr, was die eine, heilige, katholische und apostolische

Kirche lehrt.

-         Bemühe dich um ein gutes christliches Zeugnis und versuche, den Glauben in die Tat umzusetzen.

-         Lebe aus der Kraft der heiligen Sakramente und erneuere immer wieder die Tauf- und Firmgnade in dir.

-         Übe dich in den sieben Haupttugenden (Demut, Freigebigkeit, Keuschheit, wohlwollende Liebe, Mäßigkeit, Sanftmut und Eifer im Guten).

-         Kämpfe gegen die sieben Hauptsünden (Stolz, Geiz, Unkeuschheit, Neid, Unmäßigkeit, Zorn und Trägheit).

-         Wenn du eine Versuchung spürst, bekämpfe diese schon auf der Ebene der Gedanken; wehre den Anfängen.

-         Gehe nicht immer den einfachsten und bequemsten Weg, sondern halte dir vor Augen, dass der schmale und steinige Weg zum Himmel führt.

-         Lass dir die Lauheit oder Abständigkeit anderer Menschen nicht gleichgültig sein und versuche missionarisch zu wirken, ohne aufdringlich zu werden.

-         Halte dich bei aller Verwirrung und jeglicher Meinungsmache an die Weisungen des Papstes und bete viel für ihn und alle Bischöfe und Priester.

-         Weihe dich und die deinen dem heiligsten Herzen Jesu und dem unbefleckten  Herzen Mariens.

-         Nimm nicht nur an Sonn- und Feiertagen an der Heiligen Messe teil, sondern auch an den Werktagsmessen, soweit es dir möglich ist.

-         Feiere die Heilige Messe mit innerer Anteilnahme mit, versuche das Wort Gottes anzunehmen und empfange die heilige Kommunion mit tiefer Andacht.

-         Verehre, sooft es dir möglich ist das Allerheiligste Sakrament des Altares im Tabernakel oder bei einer feierlichen Aussetzung.

-         Bete täglich das Morgen- und Abendgebet, den "Engel des Herrn", den Rosenkranz und andere Gebete aus dem reichen Gebetsschatz der Kirche.

-         Pflege auch das persönliche Gebet zu Gott, um in der Zwiesprache mit ihm dein ganz persönliches Verhältnis zu ihm zu intensivieren.

-         Verehre besonders die Gottesmutter Maria, den heiligen Josef, den heiligen Erzengel Michael, deinen heiligen Schutzengel und andere Heilige.

-         Beichte regelmäßig wenigstens alle vier Wochen deine Sünden und bereite dich jeweils durch eine gründliche Gewissenserforschung darauf vor.

-         Lies gerne in der Heiligen Schrift des Alten und Neuen Testamentes und betrachte das Leben und Wirken Jesu in den Evangelien.

-         Bilde dich fort im Katechismus, in dem die Lehre der Kirche hinsichtlich des Glaubens und der christlichen Lebensweise zuverlässig aufgeschrieben ist.

-         Beschäftige dich mit dem Leben und Sterben der Heiligen und versuche, sie dir Vorbilder für dein christliches Leben zu nehmen und von ihnen zu lernen.

-         Beschäftige dich mit guten Büchern, die den Glauben stärken und baue dir im Laufe der Zeit eine eigene kleine Bibliothek auf.

-         Eigne dir genügend religiöses Wissen an, dass du jedem Rede und Antwort stehen kannst, der dich nach der Hoffnung fragt, die uns erfüllt.

-         Empfange mit demütigem Herzen den priesterlichen Segen und sei selber ein Segen für andere.

-         Benutze für dich und andere häufig Weihwasser, vor allem vor dem Aufstehen, dem  Verlassen des Hauses und dem Schlafengehen.

Heilige Zahlen und ihre Bedeutung

"Eins"

ein Gott; ein wahrer Glaube (der katholische); eine wahre Kirche (die katholische); ein gemeinsames Kirchenoberhaupt (der Papst); ein Opfer des Neuen Bundes (das hl. Messopfer)

"Zwei"

zwei Quellen der katholischen Glaubenslehre (hl. Überlieferung und hl. Schrift); zwei Teile der Heiligen Schrift (das Alte und das Neue Testament); zweiNaturen in Jesus Christus (die göttliche und die menschliche); zwei Gerichte (das besondere nach dem Tod und das allgemeine am Ende der Welt)

"Drei"

drei göttliche Personen (Vater, Sohn und Hl. Geist); drei Erzengel (Michael, Raphael und Gabriel); drei Könige beteten das Jesuskind an (Kaspar, Melchior und Bathasar); drei Jahre lang lehrte Jesus Christus öffentlich; drei Funktionen hatte Jesus Christus (Priester, König und Prophet); drei Stunden hing Jesus am Kreuz; drei Tage ruhte Jesus im Grab; drei Personen sind in der hl. Familie (Jesus, Maria und Josef); drei Orte gibt es im Jenseits (Himmel, Hölle und Fegefeuer); drei Beweise gibt es für die Gottheit Jesu Christi (1. das Zeugnis des himmlischen Vaters bei der Taufe und bei der Verklärung. 2. das Zeugnis Jesu selbst mit seinem heiligen Leben. 3. die Lehre der Apostel und der Kirche); dreifach ist das Königreich Jesu Christi (1. die streitende Kirche auf Erden. 2. die leidende Kirche im Fegefeuer. 3. die triumphierende Kirche im Himmel); drei Hauptfeste im Kirchenjahr (Weihnachten, Ostern und Pfingsten); drei göttliche Tugenden (Glaube, Hoffnung und Liebe); drei evangelische Räte (Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam), drei Teile gehören zu einem Sakrament (1. das äußere Zeichen. 2. die innere Gnade. 3. die Einsetzung durch Jesus Christus); drei Sakramente kann man nur einmal empfangen (Taufe, Firmung und Priesterweihe); dreifach ist der Zweck, zu welchen Jesus Christus das hl. Messopfer eingesetzt hat (1. um sich für uns hinzugeben. 2. um die Nahrung unserer Seele zu werden. 3. um allzeit unter uns gegenwärtig zu sein.); dreimal am Tag wird der "Angelus" bzw. das "Regina Caeli" gebetet; es gibt drei bekannte Rosenkranzgeheimnisse (die freudenreichen, die schmerzhaften und die glorreichen)

"Vier"

viergroße Propheten (Jesaja, Jeremia, Ezechiel und Daniel); vier Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes); vier Kennzeichen der Kirche Christi (einig, heilig, katholisch und apostolisch); vier Kardinaltugenden (Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Tapferkeit); vier himmelschreiende Sünden (1.vorsätzlicher Todschlag. 2. widernatürliche Unzucht 3. Unterdrückung der Armen, Witwen und Waisen. 4. Vorenthaltung oder Entziehung des gerechten Arbeitslohnes); vier letzte Dinge (Tod, Gericht, Himmel und Hölle)

"Fünf"

fünf Bücher des Mose (Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium); fünf Grundwahrheiten des katholischen Glaubens (1. dass es nur einen Gott gibt. 2. dass in Gott drei Personen sind. 3. dass Gott alles erschaffen hat, erhält und regiert. 4. dass Gottes Sohn Mensch geworden ist und uns durch seinen Tod und seine Auferstehung erlöst hat. 5. dass Gott das Gute ewig belohnt und das Böse ewig bestraft); fünf Hauptbeweise für das Dasein Gottes (1. das Dasein der sichtbaren Welt. 2. die Ordnung in der Welt. 3. die Stimme des Gewissens. 4. der Glaube aller Völker, auch der niedrigsten, an ein höheres Wesen. 5. die Offenbarung); fünf Gebote der Kirche (1. Du sollst an Sonn- und Feiertagen der heiligen Messe andächtig beiwohnen. 2. Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten. 3. Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr die heilige Kommunion empfangen. 4. Du sollst die gebotenen Feiertage halten. 5. Du sollst die gebotenen Fasttage halten.); fünf Voraussetzungen gehören zum würdigen Empfang des Bußsakramentes (Gewissenerforschung, Reue, Vorsatz, Sündenbekenntnis und die Buße); fünf Eigenschaften muss das Gebet haben (Andacht, Demut, Vertrauen zu Gott, Ergebung in den Willen Gottes und Beharrlichkeit)

"Sechs"

sechs Schöpfungstage; sechs Sünden wider den Hl. Geist (1. vermessentlich auf Gottes Barmherzigkeit zu sündigen. 2. an der Gnade Gottes verzweifeln. 3. der erkannten christlichen Wahrheit widerzustreben. 4. seinen Nächsten um der göttlichen Gnade willen beneiden. 5. gegen heilsame Ermahnungen ein verstocktes Herz haben. 6. in der Unbußfertigkeit vorsätzlich verharren)

"Sieben"

sieben Gebote der Nächstenliebe;sieben Sakramente (Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe und Ehe);sieben Gaben des Heiligen Geistes (Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Gottesfurcht);sieben leibliche Werke der Barmherzigkeit (1. Hungrige speisen. 2. Durstige tränken. 3. Nackte bekleiden. 4. Fremde beherbergen. 5. Gefangene erlösen.  6. Kranke  besuchen.  7. Tote  begraben.);   sieben geistliche   Werke   der    Barmherzigkeit (1. Sünder zurechtweisen. 2. Unwissende lehren. 3. Zweifelnden recht raten. 4. Betrübte trösten. 5. Unrecht geduldig erleiden. 6. denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen. 7. für die Lebenden und die Toten beten.); sieben Hauptsünden (Stolz, Geiz, Unkeuschheit, Neid, Unmäßigkeit, Zorn und Trägheit); sieben Haupttugenden (Demut, Freigebigkeit, Keuschheit, wohlwollende Liebe, Mäßigkeit, Sanftmut und Eifer im Guten); sieben Bitten des Vater unser (1. Geheiligt werde dein Name. 2. Dein Reich komme. 3. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden; 4. Unser tägliches Brot gib uns heute. 5. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 6. Und führe uns nicht in Versuchung. 7. Sondern erlöse uns von dem Bösen.)

"Acht"

acht Seligkeiten hat Jesus Christus in der Bergpredigt gelehrt (1. Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich. 2. Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. 3. Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben. 4. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden. 5. Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden. 6. Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen. 7. Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. 8. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.)

"Neun"

neun Chöre der Engel (1. Seraphim. 2. Cherubim. 3. Throne. 4. Herrschaften. 5. Gewalten. 6. Fürsten. 7. Kräfte. 8. Erzengel. 9. Engel.); neun fremde Sünden (1. zur Sünde raten. 2. andere zur Sünde auffordern. 3. in die Sünden anderer einwilligen. 4. andere zur Sünde reizen. 5. die Sünden anderer loben. 6. zur Sünde schweigen. 7. die Sünde nicht strafen. 8. zur Sünde helfen. 9. anderer Sünde verteidigen.)

"Zehn"

zehn Gebote hat Gott auf dem Berg Sinai dem Mose gegeben.

"Zwölf"

zwölf Tore des himmlischen Jerusalem; zwölf Stämme Israels (Juda, Simeon, Gad, Ruben, Efraim, Manasse, Benjamin, Dan, Naftali, Ascher, Sebulon und Issachar); zwölf Apostel (Petrus, Paulus, Andreas, Jakobus der Ältere, Johannes, Philippus, Bartholomäus, Thomas, Matthäus, Jakobus der Jüngere, Simon und Judas Thaddäus); zwölf Artikel des apostolischen Glaubensbekenntnisses (1. Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. 2. und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn. 3. empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. 4. gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben. 5. hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten. 6. aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. 7. von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten. 8. Ich glaube an den Heiligen Geist. 9. die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen. 10. Vergebung der Sünden. 11. Auferstehung der Toten. 12. und das ewige Leben.)

"Vierzig"

Vierzig Jahre ist das Volk des Alten Bundes durch die Wüste gezogen, um das Land der Verheißung geläutert betreten zu können; vierzig Tage verbrachte Mose auf dem Berg, um Gottes Gebote entgegenzunehmen; vierzig Tage wanderte Elia fastend und betend durch die Wüste, bis er am Horeb Gott in geheimnisvoller Weise erfahren durfte; vierzig Tage fastete Jesus in der Wüste, widerstand dem Teufel und verkündete dann die Botschaft vom Reich Gottes; vierzig Tage dauert die alljährliche Fastenzeit; vierzig Tage nach der Auferstehung fuhr Jesus Christus in den Himmel auf.

Der Teufel und die bösen Geister

Wer ist der Teufel ?

Der Teufel  ist ursprünglich einer der höchsten Engel namens Luzifer, auf deutsch "Lichtträger". Er ist also ein Geschöpf Gottes und war ganz nah bei Gott. Wie alles, was Gott geschaffen hat, war auch dieser Engel zunächst gut. Die Engel verfügen wie die Menschen über Verstand und freien Willen. Gott hat sie geprüft, ob sie bereit sind, ihn als Gott anzuerkennen, ihm zu dienen und in zu lieben. Ein Teil der Engel unterwarf sich Gott in einem vollkommenen Akt der Gottesliebe und des demütigen Gehorsams und gelangte dafür zur beseligenden Anschauung seiner Herrlichkeit. Der andere Teil der Engel mit Luzifer an der Spitze verliebte sich in sich selbst, wurde stolz und lehnte sich gegen Gott auf. "Im Himmel entbrannte ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel. Es wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen" (Offb 12, 7-9).

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Marienweihe

Was ist der Sinn der Marienweihe ?

Mit der Weihe an Maria verpflichtet sich der Christ, in Freiheit und aus Liebe, immer im Geist Mariens zu leben, sie in allem nachzuahmen und ihr in seinem Leben und in seiner Haltung gleichförmig zu werden, damit er so immer inniger mit Jesus verbunden wird.

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